DRK Ortsverein Betzdorf e.V.

Bereitschaft und Jugendrotkreuz

Eingetragen von Admin am 07.09.2020

An diesem Tag werden um 11.00 Uhr bundesweit alle vorhandenen Warnmittel getestet. Nach Beschluss der Innenministerkonferenz findet dieser Warntag jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September statt. Er soll – ebenso wie die bereits auf Landesebene durchgeführten Warntage – dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu steigern und damit deren Selbstschutzfertigkeiten erhöhen. Es hat sich gezeigt, dass Menschen in Krisensituationen vor allem auf Bekanntes und bereits Erlerntes zurückgreifen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich die Bedeutung der Warnsignale bewusster machen und wissen, was sie nach einer Warnung tun können. Zu den Warnmitteln gehören beispielsweise die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelte Warn-App NINA, Radio, Fernsehen und lokale Warnmittel wie Sirenen. Warnmultiplikatoren wie zum Beispiel Rundfunksender übermitteln die Probewarnung mit möglichst wenig Zeitverlust über das jeweilige Programm. Auch die Entwarnung wird durch die Warnzentrale des BBK versendet, welche ebenfalls durch die Warnmultiplikatoren und die Warnmittel an die Bevölkerung übermittelt wird.

Warnung der Bevölkerung nach modernen Gesichtspunkten

Rheinland-Pfalz baut sein Warnkonzept der Bevölkerung auf zwei Standbeinen auf. Rheinland-Pfalz nutzt das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelte Modulare Warnsystem MoWaS. In 2019 wurden alle Integrierten Leitstellen in Rheinland-Pfalz und die Feuerwehrleitstelle der Berufsfeuerwehr Mainz mit MoWaS S/E – Anlagen ausgestattet. Zwei weitere Anlagen werden im Lagezentrum des Innenministeriums, sowie bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion für landesweite Lagen bzw. als Redundanz vorgehalten. Somit ist technisch das Ziel erreicht, dass von den Einsatzleitern im Land ausgesprochene Warnungen über das MoWaS System über die einsatzführende Leitstelle ausgelöst werden können. Die verwaltungsrechtlichen Anweisungen werden derzeit erarbeitet. Durch die Aufrüstung der Leitstellen mit den sog. MoWaS Vollanlagen können Warnungen noch schneller abgesetzt werden.

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